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Die ersten Tage in München
07.09.2022 von Leonie Werner
Die Deutschen Meisterschaften standen vor der Tür und alle Trainer, Betreuer und natürlich Schützen, fieberten dem Tag der Abreise entgegen. Dieses Jahr versprach, nach zwei Jahren Corona-Pause und einem Jahr Wettkämpfen unter sehr strengen Auflagen, ein München-Flair wie vor der Pandemie.
Am Dienstag den 23. August begann das große Packen. Alle Sportgeräte, Schießtaschen, Koffer und Reisetaschen, Zelte und Lebensmittel wurden in einen riesigen Sprinter geladen, der freundlicherweise von der Firma Schöler GmbH zur Verfügung gestellt wurde.
Mittwochnacht um halb drei machte sich der Konvoi, bestehend aus dem Sprinter, einem Wohnmobil und drei weiteren Autos, auf die 1000km lange Reise. Zehn Stunden und drei Rasten später rollten die Kassauer bei schönstem Wetter in München-Garchingen auf die Anlage der Olympia Schießanlage. Die Zeltstadt und das neue Küchenzelt wurden gemeinschaftlich aufgebaut. Den Abend ließ man frühzeitig ausklingen, da einige Schützen das offene Training am nächsten Morgen nutzen wollten.
Lina Meier, Natalie Sevke und Tanja Zupke richteten sich auf dem KK-Stand ein, Florian Jeger schoss sich in der Drucklufthalle ein und Andreas Berthold nutzte die Gelegenheit und trainierte kurzer Hand auf beiden Ständen.
Freitagmorgen begann der Trubel in der Kassauer Zeltstadt schon früh. Ann-Kathrin und Axel Singpiel reisten pünktlich zum Frühstück an. Jana und Torsten Venohr machten sich Richtung Allgäu auf den Weg um Hannah Ehlers, die sich aufgrund einer Klassenfahrt in der Region befand, abzuholen. Die ersten Wettkämpfe starteten und hielten alle Kassauer auf Trab. Gegen Mittag kam eine Nachricht aus dem Norden, dass sich Stephan Dohm, mit Hannes Dohm und Mathilda Chandisingh im Gepäck, auf den Weg gen München machte. Kurz vor Mitternacht trafen sie in München ein, wohl auf, doch leider mit Norddeutschem Schietwetter im Schlepptau. Zu dem Regen, der die gesamte Nacht nicht abriss, gesellte sich auch noch ein ordentliches Gewitter.

